Hygienekonzept

Corvid 19-Hygienekonzept der Leine-VHS

• Gültig ab Montag, den 25.05.2020 (zuletzt aktualisiert: 14.10.2020)
• Gültig bis zum Ende der durch die Corona-Pandemie verursachten Sonderregelungen für den Betrieb der VHS

1. Allgemeine Regeln

An den Eingängen der Leine-VHS stehen Handdesinfektionsspender. Diese sind im Ausnahme- und nicht im Regelfall zu benutzen. Schüler*innen ist die korrekte Anwendung einer Händedesinfektion altersgerecht von den Nachhilfelehrern*innen zu erläutern. Das Desinfizieren der Hände ist nur dann sinnvoll, wenn
• ein Händewaschen nicht möglich ist,
• nach Kontakt mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem.
Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. Die Händedesinfektion ersetzt nicht das Händewaschen! Achtung! Händedesinfektionsmittel enthalten Alkohol und dürfen nicht zur Desinfektion von Flächen verwendet werden. Explosionsgefahr! Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine textile Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung/MNB/Behelfsmasken) ist in den Geschäftsstellen zu tragen. Erst im Unterrichtsraum bzw. im Büro ist dieser abzunehmen. Davon ausgenommen ist der Verwaltungstrakt in der Senefelderstraße, der nicht für Publikumsverkehr zugänglich ist. Ein MNS ist selbst mitzubringen und wird nur im Ausnahmefall von der Leine-VHS gestellt. Im Unterricht und in Besprechungen ist das Tragen von Masken nicht erforderlich, da der Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Sollte die Einhaltung des Mindestabstandes kurzzeitig nicht möglich sein, ist das Tragen des MNS verpflichtend. Mit einem MNS oder einer textilen Barriere können Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. In den Geschäftsstellen werden Verhaltens- und Desinfektionsregeln ausgehängt. Bei Nichteinhaltung der Hygienevorschriften wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

2. Hygiene in Unterrichtsräumen, Aufenthaltsräumen und Fluren

2.1. Raumbelegung/Lufthygiene
Die Unterrichtsräume werden maximal so mit Kursteilnehmern belegt, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Personen, die sich in dem Raum befinden, eingehalten werden kann. Der Einlass zu den Unterrichtsräumen gilt ab 30 Minuten vor Beginn. Die Teilnehmer/innen (TN) werden aufgefordert sich unverzüglich in den Unterrichtsraum zu begeben und ihren Platz einzunehmen. Die Anordnung der Tische und Stühle ist vorgegeben und nicht zu verändern. An jedem Tisch sitzt höchstens ein Lernender. Die Sitzordnung ist während des Kurses beizubehalten. Partner- und Gruppenarbeit dürfen nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen. Jeder bringt seine eigenen Materialien (Papier, Stifte, Lehrbücher…) mit oder bekommt sie (Arbeitsblätter, Handout) von den Dozenten ausgehändigt. Die Materialien dürfen nicht mit anderen getauscht oder geteilt werden. Mehrmals täglich, zum Beispiel 1 x pro Stunde, wird in den Räumen eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorgenommen. Auch in den Pausen müssen alle Personen den Mindestabstand einhalten. Personen, die Krankheitsanzeichen zeigen (z.B. Husten, Schnupfen oder erhöhte Körpertemperatur), dürfen die Räume der Leine-VHS nicht betreten bzw. müssen es unmittelbar verlassen. Sofern in den EDV-Räumen keine Trennwände zwischen den EDV-Plätzen vorhanden sind, darf nur jeder zweite EDV-Arbeitsplatz besetzt werden. In den Unterrichtsräumen findet nur noch Frontalunterricht statt, die Tische sind entsprechend gestellt und dürfen nicht verrückt werden. Die kleinen Besprechungsräume sind mit einer Hustenschutztrennscheibe ausgestattet. Auf jeder Seite der Konferenztische darf sich max. nur eine Person aufhalten oder zwei Personen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m. Der Raum ist in entsprechendem Abstand zu betreten und zu verlassen. Nach jeder Besprechung sind die Tischoberflächen vom Besprechungsorganisator mit entsprechenden Materialien zu reinigen. Der Facility Manager sorgt für die Bereitstellung der Reinigungsmittel und kontrolliert regelmäßig deren Bestand. Der Zutritt zu den Büroräumen sollte auf ein Minimum beschränkt werden. Der Mindestabstand in den Büro- und Besprechungsräumen von 1,5 m sollte eingehalten werden. Kann dies nicht gewährleistet werden, wird eine Spuckschutztrennscheibe zwischen den Personen installiert werden. Arbeitsmittel sind personenbezogen zu verwenden. Den Mitarbeiter/innen stehen Reinigungsmittel und Einmalhandtuchpapier für die Reinigung ihres Arbeitsplatzes zur Verfügung. Auf kontaktlose Umgangs- und Sozialformen ist zu achten. Auf jeglichen Körperkontakt ist zu verzichten (keine Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln).

2.2. Reinigung der Flächen, Gegenstände und Fußböden
Die Reinigung der Fußböden (in Unterrichtsräumen, Aufenthaltsbereichen und Fluren) erfolgt jeden zweiten Tag durch die Reinigungsfirma. Oberflächen in allen genutzten Räumen sowie sonstige Kontaktflächen, wie z.B. Lichtschalter, Tür-/Fenstergriffe und Handläufe, werden ar-beitstäglich durch die Reinigungsfirma gereinigt. An jedem genutzten Raum werden durch den Facility Manager Kontrollblätter ausgehängt, aus denen die zu reinigenden Kontaktflächen (i.d.R. Türklinken, Fenstergriffe und Lichtschalter) hervorgehen. Die Mitarbeiter/innen der Reinigungsfirma vermerken täglich durch Handeintrag, wenn sie die entsprechenden Arbeiten ausgeführt haben. Dieses Vorgehen ist mit der Reinigungsfirma abgestimmt. Schmutzmatten sind im Eingangsbereich ausgelegt und werden durch die Reinigungsfirma gesaugt. Grundsätzlich ist die Reinigung mit regulären Putzmitteln ausreichend. Eine Desinfektion ist nur dann erforderlich, wenn Verunreinigungen durch Ausscheidungen, Erbrochenes, Blut, etc. auftreten, Infektionserreger in der Leine-VHS bekannt werden und die Gefahr einer Weiterverbreitung besteht.

3. Hygiene im Sanitärbereich
In den Toilettenkabinen darf sich nur eine Person aufhalten. In den Herrentoiletten darf (bei mehr als einem Urinal) nur jedes zweite Urinal benutzt werden, maximal dürfen sich dort nur zwei Personen aufhalten. In den Toilettenvorräumen (Waschräume) darf sich nur eine Person aufhalten. Vor den Toilettenräumen ist beim Warten der Abstand von 1,5 m einzuhalten.

3.1. Ausstattung
In Sanitärbereichen sind Oberflächen von Fußböden und Wänden feucht zu reinigen und zu desinfizieren. An den Waschplätzen steht aus hygienischen Gründen Flüssigseife bzw. Schaumseife aus Seifenspendern und Einmalhandtuchpapier zur Verfügung und wird durch den Facility Manager regelmäßig aufgefüllt. Papierabwurfbehälter sind mit einem Beutel ausgestattet und werden täglich durch die Reinigungsfirma entleert. Toilettenbürsten werden regelmäßig durch den Facility Manager ausgetauscht. Toilettenpapier, Handtuchpapier und Flüssigseife sind grundsätzlich vorgehalten und werden regelmäßig vom Facility Manager bzw. der Reinigungsfirma kontrolliert und ggf. aufgefüllt. Damentoiletten sind mit Hygieneeimern mit Beutel ausgestattet und werden täglich durch die Reinigungsfirma entleert.

3.2. Händereinigung
Händewaschen sollte mit Seife für 20 - 30 Sekunden z.B. nach dem erstmaligen Betreten des Gebäudes, nach Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, nach Husten oder Niesen, vor dem Essen und nach dem Toiletten-Gang erfolgen. Kaltes Wasser ist dafür ausreichend, entscheidend ist die Seife. Flüssigseife, Einmalhandtuchpapier und Papierabwurfbehälter stehen ausreichend zur Verfügung. Händewaschen und ggf. Händedesinfektion sind die wichtigsten Maßnahmen zur Infektionsverhütung und Infektionsbekämpfung. Das Waschen der Hände ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene, denn hierbei wird die Keimzahl auf den Händen erheblich reduziert. Die hygienische Händedesinfektion bewirkt eine Abtötung von Infektionserregern wie Bakterien oder Viren. Händereinigung ist daher durchzuführen:
• nach jedem Toilettengang,
• vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln und dem Essen,
• bei Bedarf,
• nach Tierkontakt.
Händedesinfektion ist zusätzlich vom Personal (Dozenten, Reinigungskräfte etc.) durchzuführen:
• nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut oder anderen Körperausscheidungen,
• nach Ablegen von Schutzhandschuhen,
• nach Verunreinigung mit infektiösem Material,
• nach dem Kontakt mit erkrankten Teilnehmern oder erkranktem Personal.

3.3. Flächenreinigung
Toilettensitze, Urinale, Armaturen, Waschbecken, Fußböden und Türklinken werden täglich beziehungsweise nach Bedarf feucht gereinigt. Bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem wird nach  Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Wisch-Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch durchgeführt, dies erfolgt i.d.R. durch die Reinigungsfirma, im akuten Fall durch den Facility Manager. Eine effektive Desinfektion wird erreicht, wenn ein geeignetes Desinfektionsmittel in der vorgeschriebenen Konzentration und unter Beachtung der Einwirkzeit angewendet wird. Hierzu müssen die Herstellerangaben des Desinfektionsmittels beachtet werden. Bei der Desinfektion ist geeignete Schutzkleidung, wie Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.

4. Infektionsschutz in den Pausen
Auch in den Pausen und unmittelbar vor Kursbeginn bzw. unmittelbar nach Kursende muss der Abstand von 1,5 m eingehalten werden. Kursteilnehmer*innen verlassen nacheinander mit entsprechendem Abstand die Unterrichtsräume. Parallellaufende Kurse, bei denen eine Pause vorgesehen ist werden so durchgeführt, dass eine versetzte Pause möglich ist. Während der Pausen ist auf den Fluren Ruhe zu bewahren, damit andere Kurse im Unterricht nicht gestört werden. Abstand halten gilt überall, z. B. auch im Dozentenzimmer, im Leine Bistro und in der Teeküche. Soweit erforderlich werden Vorkehrungen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 m getroffen. Eltern von Schüler/innen sollen nach Möglichkeit die Räume der Leine-VHS nicht betreten. Das Holen und Bringen der Schüler*innen erfolgt kontaktlos bis zur Eingangstür.

5. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID- 19-Krankheitsverlauf
Laut RKI zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen im regelmäßig aktualisierten „SARS- CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ unter anderem folgende Personengruppen, bei denen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung besteht (mit stetig steigendem Risiko ab dem 50. Lebensjahr): Personen mit bestimmten Vorerkrankungen
• des Herz-Kreislauf-Systems,
• der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)),
• Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
• Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Patienten mit einer Krebserkrankung
• Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison). Die betreffenden Personen, auf die die o. g. Kriterien zutreffen, haben auf eigenen Wunsch und nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung die Möglichkeit, bis auf Weiteres kostenfrei von den Kursen fernzubleiben, sofern keine anderen Vorgaben/Richtlinien seitens Behörden (z. Bsp. vom BAMF oder BMAS) vorliegen.

6. Wegeführung
Für das Verlassen des VHS-Gebäudes steht der Notausgang als weiterer Ausgang zur Verfügung. Die Ein- und Ausgänge werden gekennzeichnet. Ebenso die Wegeführung für die einzelnen Räume. Die TN und Dozent*innen werden über die Nutzung informiert. Damit kön-nen Ansammlungen von Personen zu den Stoßzeiten des Kursbetriebs vermieden werden. Dozenten/innen und Lehrkräfte achten darauf, dass nicht alle Kursteilnehmer und Schüler/innen gleichzeitig über die Flure zu den Unterrichtsräumen und in die Pausen gehen. Die Abstandsmarkierungen auf den Böden sind zu beachten. Auf den Fluren darf sich nur aus Wartegründen oder durch Anstehen aufgehalten werden. Das dauerhafte Telefonieren auf den Fluren ist untersagt. Die kleinen Aufzüge sind nur von einer Person zu benutzen. In den größeren Aufzügen dürfen sich zwei Personen unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 m zu benutzen.

7. Konferenzen und Versammlungen
Besprechungen und Konferenzen werden auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen. Versammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

8. Quarantäne
Bei unmittelbarem Kontakt zu einer Person mit der Covid-19-Erkrankung ist eine Quarantäne für die direkte Kontaktperson notwendig, wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 m unterschritten wurde und der Kontakt länger als 15 Minuten dauerte. Die Leine-VHS wird nicht pauschal geschlossen, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet wurde.

9. Meldepflicht
Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Bereichsleitung oder der Geschäftsführerin mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Leine-VHS. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflicht-verordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Bildungseinrichtungen dem Gesundheitsamt zu melden.

10. Persönliche Hygiene der Teilnehmer
Die Teilnehmer/innen und Schüler/innen werden im Bedarfsfall im Sinne der Gesundheitsförderung und -erziehung über die Notwendigkeit eines hygienischen Verhaltens unterrichtet werden und eine korrekte Händehygiene erlernen. Dies gilt auch für das Personal der Leine-VHS.

11. Dokumentation
Die Kontaktdaten aller TN bzw. Besucher sind bekannt bzw. werden in dem Dokument (Dokumentation Besucher und Informationspflicht_Art12_Zutrittskontrolle) festgehalten. Die Anwesenheit (Datum, Uhrzeit) wird dokumentiert und drei Wochen aufbewahrt. Die TN bzw. Besucher sind über die Dokumentation informiert. Ohne Zustimmung kann eine Teilnahme nicht stattfinden.

12. Küchen
Die Küchen werden ausschließlich von Mitarbeiter/innen der Leine-VHS genutzt. Es wird sich in den Küchen nicht unnötig lange aufgehalten, bzw. keine Gruppen gebildet. Ausschließlich verschlossene  Lebensmittel aufbewahren (auch in den Kühlschränken), keine Lebensmittel unbedeckt stehen lassen. Essen zügig zubereiten und verwendete Utensilien im Anschluss wegräumen. Keine Gegenstände gemeinsam benutzen.

13. Reisen
Wer aus einem Coronavirus-Risikogebiet kommt muss sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich ggf. in Quarantäne begeben. Das Betreten der VHS-Geschäftsstellen bzw. die Teilnahme an unseren Kursen ist erst nach der vorgeschriebenen Quarantäne oder dem Vorlegen eines aktuellen negativen Corona-Tests möglich.

Ansprechperson: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Hygienebeauftragte Maike Carmichael-Gerdes.