Hygienekonzept

Covid 19 - Hygienekonzept der Leine-VHS

•    Gültig ab Montag, den 25.05.2020 (zuletzt aktualisiert: 12.04.2022)
•    Gültig bis zum Ende der durch die Corona-Pandemie verursachten Sonderregelungen für den Betrieb der Leine-VHS


1.    Allgemeine Regeln

Beim Betreten der Geschäftsstellen und der Unterrichtsräume der Leine-VHS bestehen aktuell keine Kontaktbeschränkungen. Wir empfehlen jedoch das Tragen einer FFP2-Maske (MNS) sowie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 m.
An den Eingängen stehen Handdesinfektionsspender. Diese sind im Ausnahme- und nicht im Regelfall zu benutzen.
Schüler*innen ist die korrekte Anwendung einer Händedesinfektion altersgerecht von den Nachhilfelehrer*innen zu erläutern.
Das Desinfizieren der Hände ist nur dann sinnvoll, wenn

• ein Händewaschen nicht möglich ist,
• nach Kontakt mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem.

Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.
Die Händedesinfektion ersetzt nicht das Händewaschen!

Achtung! Händedesinfektionsmittel enthalten Alkohol und dürfen nicht zur Desinfektion von Flächen verwendet werden. Explosionsgefahr!

In den Geschäftsstellen werden Verhaltens- und Desinfektionsregeln ausgehängt. Bei Nicht-Einhaltung der Hygienevorschriften wird vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

2. Hygiene in Unterrichtsräumen, Aufenthaltsräumen und Fluren

2.1. Raumbelegung/Lufthygiene
Der Einlass zu den Unterrichtsräumen gilt ab 15 Minuten vor Beginn. Die Teilnehmer*innen werden aufgefordert sich unverzüglich in den Unterrichtsraum zu begeben und ihren Platz einzunehmen. Die Anordnung der Tische und Stühle ist vorgegeben und nicht zu verändern. Es wird empfohlen die Sitzordnung während des Kurses beizubehalten.

Jeder bringt eigenen Materialien (Papier, Stifte, Lehrbücher…) mit oder bekommt diese (Arbeitsblätter, Handout) von den Dozent*innen ausgehändigt.

Mehrmals täglich wird in den Räumen eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorgenommen.
Personen, die Krankheitsanzeichen zeigen (z.B. Husten, Schnupfen oder erhöhte Körpertemperatur), dürfen die Räume der Leine-VHS nicht betreten bzw. müssen es unmittelbar verlassen.
Die kleinen Besprechungsräume sind mit einer Hustenschutztrennscheibe ausgestattet. Nach jeder Besprechung sind die Tischoberflächen vom Besprechungsorganisator mit entsprechenden Materialien zu reinigen. Der Facility Manager sorgt für die Bereitstellung der Reinigungsmittel und kontrolliert regelmäßig deren Bestand.

Es ist wünschenswert den Mindestabstand in den Büro- und Besprechungsräumen von 1,5 m einzuhalten. Arbeitsmittel sind personenbezogen zu verwenden. Den Mitarbeiter*innen stehen Reinigungsmittel und Einmalhandtuchpapier für die Reinigung ihres Arbeitsplatzes zur Verfügung.
Auf kontaktlose Umgangs- und Sozialformen ist zu achten. Wir empfehlen weiterhin auf jeglichen Körperkontakt zu verzichten (keine Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln).

2.2. Reinigung der Flächen, Gegenstände und Fußböden
Die Reinigung der Fußböden (in Unterrichtsräumen, Aufenthaltsbereichen und Fluren) erfolgt jeden zweiten Tag durch die Reinigungsfirma. Oberflächen in allen genutzten Räumen sowie sonstige Kontaktflächen, wie z.B. Lichtschalter, Tür-/Fenstergriffe und Handläufe, werden arbeitstäglich durch die Reinigungsfirma gereinigt.
An jedem genutzten Raum werden durch den Facility Manager Kontrollblätter ausgehängt, aus denen die zu reinigenden Kontaktflächen (i.d.R. Türklinken, Fenstergriffe und Lichtschalter) hervorgehen. Die Mitarbeiter*innen der Reinigungsfirma vermerken täglich durch Handeintrag, wenn sie die entsprechenden Arbeiten ausgeführt haben. Dieses Vorgehen ist mit der Reinigungsfirma abgestimmt.
Schmutzmatten sind im Eingangsbereich ausgelegt und werden durch die Reinigungsfirma gesaugt.
Grundsätzlich ist die Reinigung mit regulären Putzmitteln ausreichend. Eine Desinfektion ist nur dann erforderlich, wenn Verunreinigungen durch Ausscheidungen, Erbrochenes, Blut, etc. auftreten, Infektionserreger in der Leine-VHS bekannt werden und die Gefahr einer Weiterverbreitung besteht.

3. Hygiene im Sanitärbereich
In den Toilettenkabinen darf sich nur eine Person aufhalten. In den Herrentoiletten darf (bei mehr als einem Urinal) nur jedes zweite Urinal benutzt werden, maximal dürfen sich dort nur zwei Personen aufhalten.
In den Toilettenvorräumen (Waschräume) darf sich nur eine Person aufhalten.

3.1. Ausstattung
In Sanitärbereichen sind Oberflächen von Fußböden und Wänden feucht zu reinigen und zu desinfizieren. An den Waschplätzen steht aus hygienischen Gründen Flüssigseife bzw. Schaumseife aus Seifenspendern und Einmalhandtuchpapier zur Verfügung und wird durch den Facility Manager regelmäßig aufgefüllt. Papierabwurfbehälter sind mit einem Beutel ausgestattet und werden täglich durch die Reinigungsfirma entleert.
Toilettenbürsten werden regelmäßig durch den Facility Manager ausgetauscht. Toilettenpapier, Handtuchpapier und Flüssigseife sind grundsätzlich vorgehalten und werden regelmäßig vom Facility Manager bzw. der Reinigungsfirma kontrolliert und ggf. aufgefüllt.
Damentoiletten sind mit Hygieneeimern mit Beutel ausgestattet und werden täglich durch die Reinigungsfirma entleert.

3.2. Händereinigung
Händewaschen sollte mit Seife für 20 - 30 Sekunden z.B. nach dem erstmaligen Betreten des Gebäudes, nach Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, nach Husten oder Niesen, vor dem Essen und nach dem Toiletten-Gang erfolgen. Kaltes Wasser ist dafür ausreichend,
entscheidend ist die Seife. Flüssigseife, Einmalhandtuchpapier und Papierabwurfbehälter stehen ausreichend zur Verfügung.
Händewaschen und ggf. Händedesinfektion sind die wichtigsten Maßnahmen zur Infektionsverhütung und Infektionsbekämpfung. Das Waschen der Hände ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene, denn hierbei wird die Keimzahl auf den Händen erheblich reduziert. Die hygienische Händedesinfektion bewirkt eine Abtötung von Infektionserregern wie Bakterien oder Viren.
Händereinigung ist daher durchzuführen:
• nach jedem Toilettengang,
• vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln und dem Essen,
• bei Bedarf,
• nach Tierkontakt.

Händedesinfektion ist zusätzlich vom Personal (Dozent*innen, Reinigungskräfte etc.) durchzuführen:
• nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut oder anderen Körperausscheidungen,
• nach Ablegen von Schutzhandschuhen,
• nach Verunreinigung mit infektiösem Material,
• nach dem Kontakt mit erkrankten Teilnehmern oder erkranktem Personal.

3.3. Flächenreinigung
Toilettensitze, Urinale, Armaturen, Waschbecken, Fußböden und Türklinken werden täglich beziehungsweise nach Bedarf feucht gereinigt. Bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem wird nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Wisch-Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch durchgeführt, dies erfolgt i.d.R. durch die Reinigungsfirma, im akuten Fall durch den Facility Manager. Eine effektive Desinfektion wird erreicht, wenn ein geeignetes Desinfektionsmittel in der vorgeschriebenen Konzentration und unter Beachtung der Einwirkzeit angewendet wird. Hierzu müssen die Herstellerangaben des Desinfektionsmittels beachtet werden. Bei der Desinfektion ist geeignete Schutzkleidung, wie Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.

4. Infektionsschutz in den Pausen
Auch in den Pausen und unmittelbar vor Kursbeginn bzw. unmittelbar nach Kursende sollte der Abstand von 1,5 m eingehalten werden.
Parallellaufende Kurse, bei denen eine Pause vorgesehen ist, werden so durchgeführt, dass eine versetzte Pause möglich ist. Während der Pausen ist auf den Fluren Ruhe zu bewahren, damit andere Kurse im Unterricht nicht gestört werden.

5. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID- 19-Krankheitsverlauf
Laut RKI zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen im regelmäßig aktualisierten „SARS- CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ unter anderem folgende Per-sonengruppen, bei denen nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung besteht (mit stetig steigendem Risiko ab dem 60. Lebensjahr): Personen mit bestimmten Vorerkrankungen
• des Herz-Kreislauf-Systems,
• der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD))),
• Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
• Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Patienten mit einer Krebserkrankung
• Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).
Die betreffenden Personen, auf die die o. g. Kriterien zutreffen, haben auf eigenen Wunsch und nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung die Möglichkeit, bis auf Weiteres kostenfrei von den Kursen fernzubleiben, sofern keine anderen Vorgaben/Richtlinien seitens Behörden (z. Bsp. vom BAMF oder BMAS) vorliegen.

6. Wegeführung
Die Ein- und Ausgänge sind gekennzeichnet. Ebenso die Wegeführung für die einzelnen Räume. Die Teilnehmer*innen und Dozent*innen werden über die Nutzung informiert. Damit können Ansammlungen von Personen zu den Stoßzeiten des Kursbetriebs vermieden werden.
Dozent*innen und Lehrkräfte achten darauf, dass nicht alle Kursteilnehmer*innen und Schüler*innen gleichzeitig über die Flure zu den Unterrichtsräumen und in die Pausen gehen. Die Abstandsmarkierungen auf den Böden sind zu beachten. Auf den Fluren darf sich nur aus Wartegründen oder durch Anstehen aufgehalten werden. Das dauerhafte Telefonieren auf den Fluren ist untersagt.
In den Aufzügen wird ebenfalls die Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 und das Tragen eines MNS empfohlen.

7. Konferenzen und Versammlungen
Besprechungen und Konferenzen werden auf das notwendige Maß begrenzt. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes und das Tragen eines MNS zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen.

8. Quarantäne
Enge Kontaktpersonen einer nachweislich mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizierten Person müssen sich im Regelfall zehn Tage in Quarantäne begeben und haben ab dem 7. Tag die Möglichkeit zur Verkürzung der Absonderung mittels eines POC-Antigentests. Auch hier gilt: Die Tests zur Verkürzung der Absonderungspflicht müssen in einem Testzentrum, einer Apotheke oder in einer Arztpraxis vorgenommen und offiziell bescheinigt werden und sind für die Betroffenen kostenlos.
Kontaktpersonen ohne Symptome, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben sowie Personen, deren zweite Impfung oder Genesung weniger als drei Monate zurückliegt, müssen sich nicht in Quarantäne begeben.

9. Meldepflicht
Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Bereichsleitung oder der Geschäftsführerin mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Leine-VHS. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutz-gesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Bildungseinrichtungen dem Gesundheitsamt zu melden.

10. Persönliche Hygiene der Teilnehmenden
Die Teilnehmer*innen und Schüler*innen werden im Bedarfsfall im Sinne der Gesundheitsförderung und -erziehung über die Notwendigkeit eines hygienischen Verhaltens unterrichtet werden und eine korrekte Händehygiene erlernen. Dies gilt auch für das Personal der Leine-VHS.

11. Küchen
Die Küchen werden ausschließlich von Mitarbeiter*innen der Leine-VHS genutzt. Es wird sich in den Küchen nicht unnötig lange aufgehalten, bzw. keine Gruppen gebildet. Ausschließlich verschlossene Lebensmittel aufbewahren (auch in den Kühlschränken), keine Lebensmittel unbedeckt stehen lassen. Essen zügig zubereiten und verwendete Utensilien im Anschluss wegräumen.

12. Leine-Bistro
Im Leine-Bistro gelten ebenfalls keine Kontaktbeschränkungen, jedoch ist die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5m und das Tragen eines MNS ratsam.
Die Mitarbeiter*innen, die für die den Verkauf und die Zubereitung der Speisen und Getränke zuständig sind tragen einen MNS und Einweghandschuhe. Die Arbeitsbereiche und -aufgaben werden zugeteilt, sodass die Abstände zwischen den Mitarbeiter*innen eingehalten werden können.

13. Ansprechperson
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Hygienebeauftragte Laura Köhler.