Leine-VHS
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Anmeldung möglich Frauen und Minimalismus

(Hemmingen, ab Sa., 26.9., 10.00 Uhr )

In einer Zeit, in der wir immer mehr besitzen, die aber gleichzeitig häufiger mit dem Gefühl von Vermissen und Verlustängsten einhergeht, scheint doch grundsätzlich etwas ins Ungleichgewicht geraten zu sein. Dazu lohnt sich eine genauere und individuelle Betrachtung:
Wovon habe ich zu viel?
Was brauche ich wirklich?
Was fehlt mir für mehr Zufriedenheit im Leben?
Anhand der Fragen merkt man, dass Minimalismus viel mehr ist, als nur den Schrank aufzuräumen.
Gerade wir Frauen sind hierbei oft in alten Denkmustern und klassischen Strukturen verhaftet. Als "Hüterinnen" von Dingen, Erinnerungen und Kontakten - nicht nur für uns selbst, sondern für die ganze Familie und darüber hinaus - fällt uns der Spagat zwischen Loslassen und Bewahren häufig sehr schwer. Dieser Workshop ist die Einladung, das Leben unter Berücksichtigung der momentanen Lebensphase und individuellen Besonderheiten selber unter die eigene, ganzheitliche und wertschätzende Lupe zu nehmen. Er bietet daher - neben praktischen Aufräumtipps und einer Orientierung durch die Literatur der Aufräumprofis von T. Küstenmacher bis M. Kondo - auch Übungen zum Loslassen. Weniger Ballast wirkt befreiend und kann für mehr Zeit, Klarheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden im Leben führen, vielleicht sogar neue Wege aufzeigen. Gemeinsam werden Denkanstöße zum Thema Minimalismus, Konsumverhalten und Nachhaltigkeit erarbeitet.

Anmeldung möglich Hochsensibilität bei Frauen

(Hemmingen, ab Mo., 28.9., 17.00 Uhr )

Hochsensibilität (HS) ist keine Krankheit, sie ist ein Persönlichkeitsmerkmal. Der Begriff Hochsensible Person (HSP) wurde 1996 von der amerikanischen Psychologin Elaine N. Aron geprägt. 15-20 Prozent ihrer Klientinnen und Klienten zeigten besonders sensible Merkmale.
HS-Frauen nehmen sich selbst und Ihre Umwelt besonders intensiv war, einschließlich der darauf bezogenen körperlichen und seelischen Reaktionen. Sie reagieren mit ihren Gefühlen stärker auf die Reize ihrer Umwelt als andere Frauen. Das kann angreifbar, verletzlich, unsicher und mutlos machen. Aber das muss nicht sein!
Durch die intensive Wahrnehmung besitzen HS-Frauen eine besondere Begabung: Sie sind besonders einfühlsam, vorausschauend und kreativ. Das beinhaltet auch die schöpferische Fähigkeit bei Problemlösungen.
Wird das von den Frauen erkannt und genutzt, werden sie ihr Leben kraftvoll, selbstbewusst und erfolgreich gestalten.
Dieser Kurs soll informieren und ermutigen, sich selbst oder die Mitmenschen besser zu verstehen. Darüber hinaus gibt es Tipps und Hilfestellungen, wie man mit Hochsensibilität als Frau gut und erfolgreich durch den Alltag kommt.

Anmeldung möglich Wie ticke ich eigentlich?

(Laatzen, ab Mo., 28.9., 9.00 Uhr )

Ein Seminar für jeden, der sich selbst besser kennenlernen möchte, aber auch bestens geeignet für pädagogisch tätiges Personal.
Die große Frage, die sich die meisten Menschen in ihrem Leben stellen, lautet: Warum bin ich so, wie ich bin, oder warum reagiere ich in diesen Situationen relativ identisch?
Es ist kein Geheimnis, dass wir uns in unserem Leben immer wieder mit diesen Fragen beschäftigen - der eine mehr, der andere weniger. Aber es gibt eben diese Momente, in denen wir spüren, dass unsere "immerwährenden gleichen Verhaltensweisen" doch irgendwie einen Sinn ergeben. Sodass es dann für uns wichtig ist, zu erfahren, warum wir in diesen Momenten so ticken.
Dieses Grundlagenseminar zur "Entdeckung der eigenen Persönlichkeit" richtet sich deshalb an all diejenigen von Ihnen, die sich Ihrer Persönlichkeit mal genauer annähern wollen, und die sich auch unter der Anwendung unseres Persönlichkeitstestes mit den Ergebnissen (mutig) auseinandersetzen möchten.
Wer also sich auf die Suche nach seinen Persönlichkeitsanteilen und seiner Persönlichkeitswerdung machen möchte, ist hier gut aufgehoben.
Inhalt:
- Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie
- Genese und Involution von Persönlichkeit
- Theorien und Erklärungsmodelle der Persönlichkeitsentwicklung
- Persönlichkeitstest: Teilnahme und Auswertung
Im alltäglichen Sprachgebrauch setzen wir Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen oft gleich mit
Selbstwert. All diese Begrifflichkeiten verbindet eine wertschätzende Haltung sich selbst gegenüber.

Der Selbstwert kann als positive Selbstwahrnehmung und Schutz für die Seele verstanden
werden. Wenn Kindern eine wertschätzende Haltung entgegengebracht wird und sie das Gefühl
haben, geliebt zu werden, sind sie leichter von ihrem eigenen Wert überzeugt.

Erwachsene erleben ebenso eigene Selbstwirksamkeit und Autonomie durch ihr soziales Umfeld. Ein schwaches Selbstwertgefühl hingegen entsteht, sobald sich jemand selbst klein macht. Viele Menschen machen ihren Selbstwert zu häufig an der äußeren Umwelt fest, doch die ursprüngliche Überzeugung
kommt von innen. Das heißt: wie ich über mich denke bestimmt mein Selbstwertgefühl. In der
schnelllebigen, von Stress geprägten Welt ist eine starke Resilienz wichtig, um flexibel mit Stress
und Anforderungen umgehen zu können.

Im Rahmen dieser Fortbildung sollen zunächst die Begrifflichkeiten definiert und differenziert werden,
um anschließend ein gemeinsames Bild zu erstellen. Aufbauend auf diesen Definitionsversuch
werden Faktoren, die den Selbstwert und folglich die Resilienz stärken erarbeitet und diskutiert.
Zudem werden einige praktische Übungen mit an die Hand gegeben.

Inhalt:
- Definition und Abgrenzung der Begrifflichkeiten
- Positive Auswirkungen eines guten Selbstwertgefühls
- Faktoren für ein gutes Selbstwertgefühl

Anmeldung möglich LEBENS-SPUREN - Wurzeln und Wandel eines Lebens entdecken

(Hemmingen, ab Fr., 30.10., 18.00 Uhr )

Gerade für uns Frauen kann ein Rückblick auf das Leben viel Kraft spenden - er verändert die Erinnernde und die Zuhörende: Für die Zuhörende ist die Erzählende nicht mehr reduziert auf ihre Erscheinung in der Gegenwart. Sie wird zum Gegenüber mit eigener Lebensgeschichte, mit Träumen, Wünschen, Beruf und Sexualität - so entsteht mehr Respekt. Für die Erzählende geht es dabei um das Erinnern und Berichten von Scheitern und Gelingen. Es geht darum, den ganzen Reichtum des bereits gelebten Lebens zu erkennen und anzunehmen. Gerade Frauen, deren Ausrichtung in langen Etappen des Lebens von anderen Menschen - Partner, Eltern und Kindern - bestimmt wird, profitieren davon, in der Betrachtung des Lebens eigene Kompetenzen zu erkennen und Ressourcen für die Zukunft zu entdecken.
Ich möchte Ihnen verschiedene Methoden vorstellen und gemeinsam mit Ihnen ausprobieren, wie wir den Spuren eines Lebens folgen können, "der Erinnerung das Haar kämmen" und mit Humor und Tiefgang Fragen nachgehen, die sich die meisten von uns schon einmal gestellt haben - sei es in Bezug auf das eigene Leben oder die Lebensgeschichten von Menschen, die wir betreuen und pflegen:
- Das Leben - was ist das?
- Gibt es einen "Roten Faden"?
- Mein Selbst - bin ich ICH - oder viele?
- Wo komme ich her - wo will ich hin?
Jeder von uns ist sterblich und hat mit dem Sterben anderer zu tun. Doch Sterben und Tod muss nicht immer und für alle etwas Schreckliches bedeuten und die Auseinandersetzung hiermit noch im vollen Leben kann als tröstlich und erleichternd empfunden werden. Zum offenen Austausch über alle Themen, die der Gedanke an das Sterben in uns wach ruft - ganz ohne Einschränkungen und Grenzen - lade ich herzlich ein:
Wir haben im 20. Jahrhundert den Tod als Trauma erlebt - er ist in unserer Gesellschaft zum Tabu geworden - wir wissen nicht mehr, wie wir mit ihm umgehen sollen.
Im ausgehenden Mittelalter lehrte die Kirche den Gläubigen eine"Ars moriendi", eine Kunst zu sterben. Sie gab ein gleichnamiges Buch heraus, das zum "Bestseller" wurde: Es behandelte ausführlich, wie der Mensch sich auf das eigene Sterben vorbereiten kann und auch, wie er sich am Sterbebett eines anderen verhalten solle. Man pilgerte zu Sterbenden, um an ihrer Weisheit teilzuhaben.
Heute versuchen wir unser eigenes Ende aus Angst vor Kontrollverlust in Patienten-Verfügungen vorweg zu bestimmen. Doch vielleicht fördert dieser Versuch, den Tod planbar zu machen, noch eher unsere Angst?!
Meine eigenen Erfahrungen mit Sterbenden haben mir gezeigt, wie heilsam der bewusste Umgang mit dem Tod sein kann: Ihm ins Auge zu blicken und eine Lebensbilanz zu ziehen, kann nicht nur den Schrecken mildern, sondern auch das Leben bereichern.
Diskutieren wir diese und alle offenen Fragen - ich freue mich darauf.

Anmeldung möglich Realität ist das, was man draus macht

(Laatzen, ab Di., 1.12., 9.00 Uhr )

Im heutigen privaten und auch beruflichen Kontext sprechen wir fortlaufend über typische psychische
Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Die Nennung solcher "Modediagnosen" wie
Autismus oder ADHS machen die Runde und führen neben einem Kopfschütteln ebenso zu problematischer Stigmatisierung Betroffener.

Weniger Wert wird häufig leider daraufgelegt, tatsächliche Kenntnisse über diese psychischen
Entwicklungsstörungen zu erlangen, als gemeinhin das zu übernehmen, was man durch Medien,
Freunde oder Nachbarn diesbezüglich gehört hat.

Diese Fortbildung beschäftigt sich daher mit den Fakten verschiedener psychischer Krankheiten
im Jugendalter, um diese künftig erfolgreich von gefährlichem Halbwissen differenzieren zu können.

Inhalt:
- Wie unterscheidet und definiert man Krankheit und Gesundheit?
- Welche Schutzfaktoren gibt es, um nicht an psychischen Krankheiten zu erkranken?
- Was sind Normen für Wohlergehen und/oder Unwohlsein?

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