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Veranstaltungsreihe "Erinnern für die Zukunft - eine Auseinandersetzung mit der Erinnerungskultur"

In dieser Veranstaltungsreihe haben Sie die Möglichkeit, sich auf besondere Weise mit der Erinnerungskultur, dem Gedenken und der Aufarbeitung der Verbrechen der Nationalsozialisten an den Juden, auseinanderzusetzen. Vorträge und Gesprächsrunden sollen einen Vergleich der Gedenkkultur in Deutschland mit der in Israel ermöglichen.

Ein erste Vortrag zeigt die Entwicklung der Wahrnehmung von Holocaust-Überlebenden in der israelischen Gesellschaft ab dem Kriegsende auf. Ein weiterer Schwerpunkt des Abends wird die israelische Erinnerungskultur sein.

Im zweiten Vortrag geht es um die Entstehungsgeschichte des jüdischen Witzes, der als Bildungswitz die jahrhundertelange Leidensgeschichte der Juden widerspiegelt.

Drei Gesprächsrunden dokumentieren im Weiteren biografische Skizzen von Personen der zweiten und dritten Generation nach dem Holocaust. Zentral behandelt wird die Frage, inwieweit der Holocaust das Leben der Befragten beeinflusst hat. Inwieweit prägten die Holocausterfahrungen von Eltern, Großeltern oder anderen Verwandten das Leben der Nachkommen?

Die Veranstaltungsreihe ist eine Zusammenarbeit mit der Projektkünstlerin Corinna Luedtke wird unterstützt vom Bundesprojekt "Demokratie leben!".

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Anmeldung möglich Gesprächsrunde mit Noam Bar Azulay und Anat Karck

(Laatzen, ab Di., 22.10., 19.00 Uhr )

Noam Bar Azulay und Anat Karck sind der Liebe wegen nach Hannover gekommen. Als Folk- und Soul-Sängerin hat sich Noam Bar Azulay mittlerweile einen Namen gemacht. Nach Jahren in Hannover, in denen Anat Karck Hebräisch unterrichtete, lebt sie inzwischen mit ihrer Familie in Heidelberg.

Der Gesprächsabend soll unter anderem Aufschluss darüber geben, mit welchen Empfindungen die Befragten zum ersten Mal nach Deutschland kamen und inwiefern sich ihre Erwartungen an das Leben hier erfüllt haben.
In Israel ist der Jom HaShoah ein nationaler Gedenktag, an dem der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wird. Zwei Minuten lang ertönen die Sirenen, zwei Minuten lang bleibt das öffentliche Leben in Israel stehen. In den Gesprächen mit der Moderatorin Corinna Luedtke soll herausgefunden werden, welche Bedeutung dieser Jom HaShoah in Israel heute noch, über 80 Jahre nach Ende des Holocaust, hat. Inwieweit ist der Alltag der Befragten heute noch mit der Geschichte des Genozids verwoben? Wie erleben die beiden Gesprächspartnerinnen die deutsche Erinnerungskultur?

Im Anschluss an die Interviews gibt es die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Gesprächspartnerinnen.

Anmeldung möglich Gesprächsrunde mit Muriel Mastbaum

(Laatzen, ab Sa., 2.11., 15.00 Uhr )

Kurz bevor Muriel Mastbaum geboren wurde, brachten ihre Eltern sie über die Grenze, da sie das Licht der Welt nicht in Deutschland erblicken sollte. Muriel Mastbaum wurde in Frankreich geboren. Nach der Geburt ging es jedoch zunächst zurück nach Hannover, wo sie unter Überlebenden des Holocaust heranwuchs. Heute lebt sie in Paris.
In dieser Gesprächsrunde wird sie mit Corinna Luedtke unter anderem über ihre Erlebnisse in früher Jugend sprechen.
Die kleine Muriel hörte aufmerksam zu, wenn die Überlebenden sich in ihrer Anwesenheit über ihre persönlichen Schicksale während der Naziherrschaft austauschten. Auch Muriels Vater und seine beiden Freunde Salomon Finkelstein und Henry Korman, beide Ehrenbürger der Stadt Laatzen, sprachen miteinander über die Odyssee durch die Konzentrationslager.

Zu dieser Gesprächsrunde bringt Muriel Mastbaum einen Kurzfilm mit, der von den leidvollen Erfahrungen ihres Vaters und einer schicksalhaften Begegnung erzählt.

Im Anschluss an die Interviews gibt es die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Teilnehmenden und der Gesprächspartnerin.

Anmeldung möglich Gesprächsrunde mit Alon Sariel und David Strongin

(Laatzen, ab Do., 14.11., 19.00 Uhr )

Alon Sariel und David Strongin sind der Musik wegen nach Hannover gekommen.
Der Dirigent, Mandolinist und Lautenist Alon Sariel zählt zu den erfolgreichsten Talenten auf der Bühne der klassischen Musik. Nach seiner Ausbildung zum Master of Music in Jerusalem setzte er sein Studium in Brüssel und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort. Er wurde jüngst für sein Album "Telemandolin" mit dem "Gouden Label" und mit dem "Opus Klassik" ausgezeichnet.
Der Violinist David Strongin kam mit 16 Jahren von Tel Aviv nach Hannover an die HMTH. Zu dem Zeitpunkt war er bereits Preisträger wichtiger Wettbewerbe. Während des Studiums spielte er im NDR-Orchester und als Mitglied des "West-Eastern Divan Orchestra" unter dem Maestro Daniel Barenboim. In Berlin widmet er sich nun seinem Masterstudium an der Barenboim-Said Akademie. Im April trat David Strongin mit virtuosen Musikern aus aller Welt beim Jerusalem-Musikfestival "Intonations" in Berlin auf.

Welchen Bezug haben die Musiker zur Erinnerungskultur in Israel und ggf. in Deutschland? Gibt es Bezugspunkte in der Musik, die zur Geschichte der Shoah führen, denen man sich als israelischer Musiker nicht entziehen kann? Über diese und andere Fragen spricht Corinna Luedtke mit den beiden Musikern.

Im Anschluss an die Interviews gibt es die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Gesprächspartnern.

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